A. R. Penck Deutschland


In der Weserburg, dem Museum für Moderne Kunst in Bremen, wird A. R. Penck ausgestellt.

 

Eine sehr spannende Ausstellung, die viel Neues über ihn zeigt.

 

Dass er auf die Höhlenmalerei zurückgreift, wußte ich nicht. Das ist mir neu.

Plötzlich habe ich einen ganz anderen Zugang zu seinen Bildern.

 

Mit Höhlenmalerei habe ich mich als 15 Jährige beschäftigt. Dazu habe einen guten Draht, obwohl ich sie dann wieder aus den Augen verloren habe.

 

Beeindruckend finde ich die Informationen über seinen politischen Hintergrund.

 

Die Flucht der Bilder über die Zonengrenze geht mir unter die Haut.

Was muß das für ein Gefühl sein, sie so zusammen falten zu müssen und allein auf die Reise zu schicken? Nur im Vertrauen auf den Galeristen, der ganz woanders lebt.

 

Das kann A. R. Penck nur aus der größten Not heraus gemacht haben.

Dafür bewundere ich ihn.

 

Seine Bilder sind kraftvoll, ergreifend.

 

Nach dem Besuch sitzen wir in Bremen im Cafe in der Sonne und suchen uns unsere Lieblingsbilder im Katalog aus.

 

Die Ausstellung begann Anfang August und wird am 17. Januar 2010 enden.