Drei. Das Triptychon in der Moderne
Ich komme gerade von Stuttgart zurück.
Ja, es hat sich gelohnt, diese 1000 km zu fahren, um die Ausstellung
"Drei. Das Triptychon in der Moderne" im Kunstmuseum zu sehen.
Die Architektur überrascht mich. Genau auf dem Kleinen Schloßplatz
erscheint das Gebäude
der Architektengruppe Hascher + Jehle.
Diesen Platz überquerte ich jeden Tag als Studentin, als ich
Bauingenieurwesen an der TU Stuttgart von 1971 bis 1975 studierte.
Sweet Memories …
Beim Eintritt in das Museum öffnet sich die Halle, die sofort die
Ausstellung mit einbezieht.
Geradeaus startet sie mit riesigen Werken von Oskar Kokoschka auf der
linken und von Jannis Kounellis auf der rechten Seite. Ich komme gerade
rechtzeitig, um die lodernden Gasflammen mit zu erleben.
Der gläserne Aufzug trägt mich in die erste und zweite Etage. Das
Wetter ist gut und die Aussicht auf den Schloßplatz eindrucksvoll.
Dort warten andere brilliante Werke auf mich:
- Bilder von Francis Bacon , Markus Lüpertz, Robert Longo und
anderen.
- Installationen von Niki de Saint Phalle, Damien Hirst und
anderen.
- Fotografien von Katherina Sieverding und anderen.
- Filme von Pia Maria Martin und anderen.
Im Untergeschoß entdecke ich meine Lieblingsarbeit: "Apparizione" von
Simar Polke.
Glücklicherweise steht genau davor eine Bank. So kann ich sie beim
Ausruhen auf mich einwirken lassen.
Wow! 3 mal 400 cm x 300 cm aus dem Jahr 1992.
Wundervolle warme Farben.
Meditativ.
Die Ausstellung begann im Februar und wird Anfang
Juni enden.